Wir sind sieben mehrsprachige, sangesfreudige Frankfurter Frauen aus fünfeinhalb Ländern (Deutschland: Ost / West - Italien / Südtirol - Armenien - Iran), die im vergangenen Frühjahr nicht aufhören wollten zu singen.

Also suchten wir luftige Orte, um (mit Abstand und Maske) Lieder aus unseren jeweiligen Herkunfts-, Nachbar- und Lieblingsländern voneinander zu lernen. Zunächst sangen wir in einem Park - bis es immer kälter und früher dunkel wurde.

Seitdem haben wir uns abwechselnd in einem ungenutzten Fahrradkeller, einer Gästewohnung und in der Mitarbeiter-Wohnung eines Theaters getroffen. Aktuell sind wir glückliche Besingerinnen eines großen Raumes in einem leerstehenden Haus und zuversichtlich, auch weiterhin (Hygieneregel-konform) besingbare Orte
zu finden.

Beim Durchbuchstabieren von Lauten und Melodien, die meist nur einer von uns vertraut sind, wurden wir immer mutiger und kamen uns immer näher. Irgendwann fühlten wir uns reif für einen gemeinsamen Namen. Da wir unter anderem Wiegenlieder verschiedener Kulturen singen, und weil es schön klingt, kamen wir auf „Lalai“ (Farsi: „Wiegenlied“)

Eines Tages sah eine von uns eine Anzeige von der Fête de la Musique in Oppenheim („Noch Plätze frei! Jede/r kann mitmachen!“) und war sofort Feuer und Flamme. Sie dachte, die anderen würden sie für verrückt erklären. Aber das taten sie keineswegs.

Und nun sind wir dabei!

Lalai!

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